St.-Nikolaus-Kirche in Szemud: Eine überraschende Architektur aus dem 18. Jahrhundert

denkmaler

Die ersten Erwähnungen der Pfarrei in Szemud reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück – vor 1370 stand an der Straße zum Friedhof eine kleine Kapelle, die den Kern der zukünftigen Pfarrei bildete. Die heutige Kirche, die im 18. Jahrhundert erbaut wurde, ist ein wertvolles historisches Denkmal mit einer langen Geschichte. Im Inneren befindet sich ein barockes Weihwasserbecken und an der Außenwand ist das Epitaph von Kacper Uberfeld, einem Danziger Patrizier aus der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert, zu sehen. Die Kirche in Szemud hat in ihrer Geschichte mehrere wichtige Etappen durchlaufen. Im Jahr 1596 wurde sie dem Pfarrer der Pfarrei in Kielno übergeben (nach einigen Quellen geschah dies bereits 1454). Im Jahr 1870 wurde in Szemud ein sogenannter lokaler Vikar eingesetzt und 1908 erhielt die Kirche den Status einer selbständigen Pfarrei.

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