Palast in der Poraj
An der Wende des 19. Jahrhunderts wurde ein Palast errichtet, der zum Hauptsitz der Forschungsstation für Experimente in den sumpfigen Gebieten wurde. Im Jahr 1897 wurde bei der Kammer für Landwirtschaft der Provinz Pommern eine spezielle Moorkommission eingerichtet, deren Hauptziel die Entwicklung des ausgedehnten Łeba-Torfmoors war. Der Initiator der Gründung des Instituts in diesem Gebiet war der Vorsitzende der Pommerschen Landwirtschaftskammer in Stettin und Mitglied des Deutschen Landwirtschaftsrats, Baron Ulrich Conrad Freiherr von Wangenheim. Es ist diese Kommission, der die Umwandlung dieser Gebiete von Sümpfen in fruchtbare Felder und grüne Wiesen zugeschrieben wird. Während der polnischen Periode wurden dort auch wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt. Der Palast ähnelt einer imposanten, zweistöckigen Villa mit quadratischem Grundriss. Jede Fassade verfügt über einen zentralen, leicht hervorstehenden Vorsprung, der über den First des Daches hinausragt. Dem westlichen Flügel wurde eine hölzerne Veranda auf einem Steinsockel hinzugefügt, die sich durch dekorative Fenster mit Bogenformen auszeichnet.
