Naturreservat Beka – Ein Naturschatz an der Puck Bucht

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Das 1988 an der Kaschubischen Küste an der Mündung der Reda in die Puck Bucht gegründete Naturschutzgebiet Beka schützt einzigartige Salzwiesen, feuchte Seggenmoore und die vielfältige Flora und Fauna dieses Gebiets. Die Fläche des Reservats, die ursprünglich 193,01 Hektar betrug, wurde 2018 um die Gewässer der Danziger Bucht erweitert, wodurch sich die Fläche auf 355,6 Hektar vergrößerte und als Teil zweier Natura-2000-Gebiete unter Schutz gestellt wurde: "Puck Bucht" und "Puck Bucht und Halbinsel Hel". Das Reservat umfasst einzigartige Lebensräume für halophile Pflanzen, darunter seltene Arten wie das Gerard-Schilf, das Meer-Milchkraut, die Meerdistel und der Strandaster. Im nördlichen Teil, der mit Süßwasser gespeist wird, findet man Orchideen wie Sumpf-Orchideen und das Loesels Knabenkraut sowie andere geschützte Pflanzen wie das Fettkraut.

Das Beka-Reservat ist ein Zufluchtsort für viele Vogelarten, von denen einige, wie der Großer Brachvogel und der Kampfläufer, aufgrund des Vergrasens der Wiesen mit Schilf und des touristischen Drucks aufgehört haben, hier zu brüten. Dennoch sind Arten wie der Rohrdommel, Kranich, Austernfischer und Kiebitz sowie die Zitronenstelze zu finden, die sich 1995 erstmals hier niederließ. Die Reda, die früher eine verzweigte Delta in der Puck Bucht bildete, wurde im Laufe der Jahre reguliert, was in Verbindung mit der wachsenden Delta weiterhin den Charakter des Reservats prägt. Um die offenen Flächen der Wiesen zu erhalten und die Lebensräume von Watvögeln wiederherzustellen, führt das Ogólnopolskie Towarzystwo Ochrony Ptaków (OTOP) Schutzprojekte durch, darunter kontrollierte Beweidung und Schilfbewirtschaftung.

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