Monumental modernistische Kirche
Die Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena in Strzepcz besteht bereits seit 700 Jahren. Ihre Wurzeln reichen ins Mittelalter zurück und sind eng mit der Geschichte von Pommern verbunden. Die erste Erwähnung von Strzepcz stammt aus einem Dokument vom 11. Juni 1314. Die historische Bestätigung der Existenz der Pfarrei in Strzepcz findet sich in den Aufzeichnungen der Jahre 1325-1327 im Pfarrregister, das Zahlungen von Zehnten verzeichnete. Diese Ereignisse fanden während der Anwesenheit des Deutschen Ordens in diesen Ländern statt und fielen mit dem Erscheinen der Figur der Jungfrau Maria von Strzepcz im 15. Jahrhundert zusammen. Seitdem ist Strzepcz zu einem Ort marianischer Verehrung geworden, der Pilger aus der Umgebung anzieht. Während der Reformation waren auch in Strzepcz geistige Veränderungen zu verzeichnen, und viele Adlige nahmen die Ideen des Protestantismus sympathisch auf. Eine weitere Erwähnung stammt aus dem Jahr 1686 und bezieht sich auf den Wiederaufbau der durch Feuer zerstörten Kirche. Die heutige Kirche, die der Heiligen Maria Magdalena gewidmet ist, ist monumental und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in den 1940er Jahren errichtet. Ein Teil ihrer Ausstattung stammt aus einer früheren Kirche, die aus preußischem Ziegel erbaut war und am selben Ort existierte.
