Kirche in Szymbark – Geschichte und Architektur eines Denkmals
Die Kirche St. Teresa vom Kinde Jesus in Szymbark, die zur Diözese Pelplin gehört, wurde zwischen 1882 und 1884 als evangelische Kirche im neugotischen Stil erbaut. Sie wurde auf einem soliden Fundament aus Feldstein, auf einem kreuzförmigen Grundriss, mit einer Halle, die von einem Satteldach bedeckt war, errichtet. Die charakteristische Ziegelfassade des Gebäudes mit bogigen Fenstergruppen, einem Zahnschnittfries über den Fenstern der ersten Etage und halbkreisförmigen Öffnungen bildet ein einzigartiges Beispiel eines eklektischen Stils, der an die romanische Architektur anknüpft. 1945 wurde die Kirche an die Katholiken übergeben und dient seitdem als Pfarrkirche. Sie hat ihre ursprüngliche Komposition und Dekoration bewahrt, darunter einen halbkreisförmigen Regenbogenbogen, eine trapezförmige Decke über der Halle und eine Kuppel über dem Presbyterium. Ihre perfekt erhaltene Struktur macht sie zu einem interessanten Beispiel für sakrale Architektur des 19. Jahrhunderts. Aufgrund ihrer historischen und architektonischen Werte wurde die Kirche 2016 in das Denkmalregister der Woiwodschaft Pommern eingetragen.
