Hafentor in Stettin

denkmaler

Erbaut im Barockstil in den Jahren 1725–1727 nach dem Entwurf des niederländischen Festungsingenieurs Gerhard Cornelius van Wallrawe, ist dieses Tor eines der beiden erhaltenen Bauwerke (neben dem Königstor) der ehemaligen preußischen Befestigungen. Die Außenwand des Tores wurde vom französischen Bildhauer Bartholomé Damart verziert. Sie zeigt ein Wappenschild mit dem Monogramm von König Friedrich Wilhelm I., dem Stifter des Bauwerks. Auf dem Attika befindet sich eine Tafel mit einer vergoldeten lateinischen Inschrift, die über die Rechte Preußens an Pommern und Stettin informiert. Der Text bezieht sich auf den Kauf von Stettin durch Friedrich Wilhelm im Jahr 1719 von den Schweden für zwei Millionen Taler: "Friedrich Wilhelm, König von Preußen, kaufte das Herzogtum Stettin, das den brandenburgischen Kurfürsten verliehen und den pommerschen Herzögen als Lehen gegeben wurde und später an Schweden fiel. Durch eine faire Vereinbarung und zu einem gerechten Preis erlangte er diese Ländereien bis zum Fluss Peene zurück und fügte sie wieder seinem Staat hinzu. Im Jahr 1719 befahl er den Bau dieses Brandenburger Tors." Über der Inschrift befindet sich ein Stadtpanorama, darunter Viadrus – der Gott des Flusses Oder. Darüber thront ein ovales Schild mit dem preußischen Wappen, gekrönt von der königlichen Krone.

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