Gräber aus dem 10. bis 12. Jahrhundert

denkmaler

Im Wald hinter dem Dorf Lewino befindet sich ein Komplex von 16 Hügelgräbern, die im Zeitraum des 10. bis 12. Jahrhunderts n. Chr. aufgeschüttet wurden. Diese Erdhügel, mit Findlingen bedeckt, haben sowohl rechteckige als auch ovale Grundrisse und erreichen sogar Höhen von bis zu 3 Metern. Ein interessantes Merkmal ist, dass alle rechteckigen Hügelgräber mit den Seiten in Richtung der Himmelsrichtungen angeordnet wurden, in denen Einzelgräber gefunden wurden. Innerhalb dieser Gräber wurden Messer, Sporen, Schilde und Schwerter gefunden, was darauf hinweist, dass die zeitgenössische Elite an diesem Ort ihre letzte Ruhestätte fand. Diese Gegenstände dienten als Symbole der Macht, die nur dem lokalen Herrscher zugänglich waren, und sind zudem charakteristisch für die Kultur der Wikinger. Bemerkenswert ist auch, dass der Friedhof nie geplündert wurde, und archäologische Untersuchungen laufen seit 2004. Die einzige ungelöste Frage bleibt der Ort, an dem sich das zeitgenössische Machtzentrum befand, dessen Elite in Lewino bestattet wurde.

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