Fakultät für Navigation der Seehochschule Gdynia

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Seit der Eröffnung der Seefahrtschule in Tczew im Jahr 1920 gab es dort zwei Hauptabteilungen: Navigation und Maschinenbau. Die Schule wurde feierlich am 8. Dezember 1920 eröffnet, und zu diesem Zeitpunkt studierten 49 Schüler in der Navigationsabteilung. Die ersten Absolventen schlossen ihre Ausbildung bereits 1923 ab, fanden jedoch erst drei Jahre später Beschäftigung auf polnischen Schiffen, dank der Gründung des staatlichen Unternehmens Żegluga Polska. Im Jahr 1929 wurden erstmals Absolventen der Navigationsabteilung zu Kapitänen – Leon Rusiecki übernahm das Kommando über die SS Wilno und Zbigniew Deyczakowski wurde Kapitän der SS Robur I. Ein Jahr später, 1930, wurde die gesamte Schule in ein modernes, eigens errichtetes Gebäude nach Gdynia verlegt. Während des Zweiten Weltkriegs operierte die Schule im Exil – zunächst in Southampton und später in London – unter dem Namen Staatliche Seefahrtschule in Gdynia, unterstellt dem Ministerium für Industrie und Handel der Exilregierung. Nach dem Krieg wurde 1947 die Navigationsabteilung an die neu gegründete Staatliche Seefahrtschule in Szczecin verlegt. Im Jahr 1953 wurde die Abteilung in Gdynia wiederhergestellt. 1969 wurde die Staatliche Seefahrtschule zur Hochschule für Seefahrt, und ihre Absolventen erhielten den Titel eines Ingenieurs für Seefahrtnavigation. Dies markierte ein neues Kapitel in der Geschichte dieser verdienten Institution, die Besatzungen für die polnische Seeschifffahrt ausbildet. Die Geschichte der Seefahrtschule ist die Geschichte der Entwicklung der polnischen Handelsmarine, des Aufbaus kompetenter Besatzungen und ihres Beitrags zum Wachstum der maritimen Wirtschaft.

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