Fachwerkbrücke in Rutki – Denkmal der Eisenbahn und Ingenieurkunst

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Die Fachwerkbrücke in Rutki, 1886 als Teil der Bahnlinie Pruszcz Gdański – Kartuzy – Lębork – Łeba errichtet, ist ein einzigartiges Beispiel für Ingenieurskunst in der Region. Die Konstruktion, etwa 100 Meter lang und 30 Meter hoch, beeindruckt durch ihre seltene Form. Das mittlere Spannfeld zeichnet sich durch einen umgekehrten Bogen aus, was der Brücke ein charakteristisches Aussehen verleiht und sie von anderen Brücken in Polen abhebt. Die Brücke verbindet die Ufer des Flusses Radunia, und im Laufe der Zeit hat sich die Umgebung durch einen 150 Meter entfernten Damm und ein Wasserkraftwerk verändert, was zur Entstehung eines ursprünglich 11 Meter tiefen Stausees führte. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Brücke von deutschen Truppen gesprengt, zusammen mit einem Zug voller Munition. Laut örtlichen Geschichten ist der genaue Standort der versunkenen Lokomotive bis heute unbekannt. Einige Jahre nach dem Krieg wurde die Brücke wieder aufgebaut und die Bahnverbindung wiederhergestellt, obwohl sie lange Zeit kaum genutzt wurde.

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