Barocke Kirche des Heiligen Johannes von Nepomuk in Godziszewo
Godziszewo, eine der ältesten Siedlungen in Pommern, gehörte ab 1301 den Bischöfen von Kujawien, die sie dann an die Zisterzienser von Ląd übergaben. Die Mönche pachteten das Gut von 1328 bis 1772. Im Laufe ihrer turbulenten Geschichte wurde das Dorf wiederholt beschädigt – sowohl während des Dreizehnjährigen Krieges als auch während der schwedischen Kriege. 1626 brannte fast die gesamte Bebauung von Godziszewo nieder, doch die Kirche zu den Heiligen Petrus und Paulus blieb erhalten. Spätere Ereignisse verschonten sie jedoch nicht. 1747 zerstörte ein Blitzschlag den Tempel zusammen mit seiner Ausstattung. Ein Jahr später errichtete Abt Antoni Łukomski eine neue, barocke Kirche, die dem Heiligen Johannes von Nepomuk geweiht war. Das Gebäude wurde in orientierter Bauweise auf einem rechteckigen Grundriss mit einem dreiseitigen Chor errichtet und das Ganze mit einem Satteldach gekrönt. An der Westseite der Kirche wurde ein hölzerner Turm angebaut. Das Innere der einschiffigen Kirche begeistert mit seiner Ausstattung aus den Jahren 1750–1760. In der Seitenempore befindet sich ein manieristischer Grabstein aus dem Jahr 1623, der an den pommerschen Kastelan Jan Wiesiołowski und seine Frau Justyna Branicka erinnert. Aus der alten Kirche des 17. Jahrhunderts ist auch ein spätgotischer Grabstein der Wiesiołowsks erhalten, der die reiche Geschichte dieses Ortes unterstreicht.
